Kritische Materialien und geopolitische Risiken

Halbleiter, strategische Mineralien und Abhängigkeit von Ressourcen, die in wenigen Akteuren konzentriert sind.

Vulnerabilitätsbewertung: AI-Lieferkette

AISHA fasst die kombinierten Auswirkungen der Krise in der Straße von Hormus, der Verlängerung des Konflikts in der Ukraine und der Handelsspannungen auf die Chip-Fertigung und die physische Infrastruktur von Rechenzentren zusammen. Die Schlussfolgerung ist unbequem: Die Industrie kann Kapazität versprechen, bleibt aber von Materialien und Industrieschritten abhängig, die über sehr wenig reale Resilienz verfügen.

Auswirkung auf GPU-Produktion

- 18 % bis - 25 %

Geschätztes Defizit für Q2-Q3 2026 durch kombinierte Störungen bei Prozessgasen und Engpässe beim Advanced Packaging.

Verzögerung beim Data-Center-Ausbau

+ 16 Monate

Leistungstransformatoren, die stark von Kupfer und Spezialtransporten abhängen, verlängern weiterhin die Anschlussfristen.

Betriebskosten für Inferenz

+ 40 %

Der gleichzeitige Druck auf Hardware, Materialien und Energie bedroht die Rentabilität rechenintensiver generativer Modelle.

Massive Kapitalinvestitionen lösen einen kurzfristigen physischen Mangel nicht. Wenn der Engpass bei Helium, Neon, Harzen, Kupfer oder Substraten liegt, konkurriert zusätzliches capex um dieselbe Ressource, anstatt sie zu vervielfachen.

Die extreme geografische Konzentration bei sehr konkreten Fertigungsschritten verwandelt jeden regionalen Schock in ein globales Problem. AISHA behandelt diese Abhängigkeiten nicht als Marktrauschen, sondern als direkte materielle Grenzen für das Ausbautempo der AI.

Geopolitik verteuert nicht nur die Hardware: Sie kann auch die Produktion drosseln, Campus verzögern und die Fiktion zerstören, dass Kapital immer vor der Materie ankommt.

Quellen